Kleinstadtfahnen, -wehen

Seit geraumer Zeit lebt es sich in Gemeinden, in denen es sich lediglich schläft und einkauft.

Ein schmuckes Städtchen im Süden, malerisch, geputzt, von einiger Tradition, mit erstaunlichem Angebot dafür, dass die Metropole nur eine S-Bahnlänge entfernt ist.
Wohl dem, der im Süden leben darf.

way too home

way too home

Doch es herrscht ein Duft von getrunkenem Alkohol; im Bus, morgens um acht.
Im Laden, abends um acht. Auf der Straße, Freitag Nachmittag. Im Kino, Sonntags.
Sie alle wehen Ihre Fahnen um Dich her; Sie sehen nicht ungepflegt aus, wohlhabend vielleicht, in Arbeit und Eigenheim im Grünen.

(Protest? Ausbruch? Rebellion? Resignation? Idyllenflucht?)

Das Lied sagt: …komm‘, zieh‘ mit mir auf’s Land
Der Kopf sagt: Nichts wie weg
Der Arsch sagt: Sehr zum Wohle
Die anderen schweigen. Nicht im Walde, doch an dessen Rand.

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Über liva2lox

bulls and bears of the absurd minds of thaddäus grotgen and some of his alter egos --- willkommen in meiner ideellen badestube! klistierspritzen für die seele - tauch’ eine weile unter die schaumkrone lauwarmer seifenfilosofie, verspür’ die erleichterung weltanschaulichen aderlassens oder salbadere bei einem ridikühlen getränk einfach mit in fremden blechzubern …hier bist du mit sicherheit.

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